Future Citizen ist Hilfe zur Selbsthilfe

Future Citizen wurde 2010 durch Bir Bahadur (Bibi) Funyal gegründet. Im Jahr 2013 erfolgte die Zulassung als Kinderhilfsorganisation durch die nepalesischen Behörden. Bibi Funyal stammt aus dem Bergdorf Jiri und kennt das herausfordernde Leben in seiner Heimatregion gut. Trotz der Startnachteile hat er sein Bachelor-Studium der Politologie und Journalismus erfolgreich abgeschlossen. 2015 folgte der Masterabschluss in Englischer Literatur.

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Bibi Funyal, Gründer und Leiter von Future Citizen Nepal


Aktuell arbeitet Bibi Funyal als Bergführer, Journalist und Fotograf. Sein Lebenswerk ist es, die Kinderhilfsorganisation Future Citizen aufzubauen, die er bis heute ehrenamtlich leitet. Die Aufbauphase hat er zu einem Großteil mit Eigenmitteln finanziert. Sein Ziel: Kindern aus Jiri den Zugang zu Bildung sicherstellen, damit sie sich langfristig selbst helfen und zukünftigen Heranwachsenden ebenfalls ein besseres Leben ermöglichen. So soll ein Zyklus der „Hilfe zur Selbsthilfe“ entstehen.

Um mehr über Bibi Funyal zu erfahren, schauen Sie jetzt sein Interview als Video.

Finanzielle Hilfe insbesondere nach den Erdbeben 2015

Dr. Reiner Meierbeck, Initiator des deutschen Helferkreises für Future Citizen, lernte Bibi Funyal 2007 während einer Nepalreise kennen. Seitdem unterstützt er Funyals Hilfsprojekt finanziell. Das starke Erdbeben 2015 hat ihn veranlasst, einen großen Spendenaufruf zu starten. So konnte er bis Ende 2015 rund 14.500 € einsammeln. Um sich persönlich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und 100 kg gespendete Hilfsgüter zu überbringen, reiste Meierbeck im Herbst 2015 mit Andreas Wolter nach Nepal. Neben Kinderbekleidung sowie Spiel- und Schulsachen waren auch Laptops für die Lernprogramme der Kinder mit im Gepäck.

future-citizen-hilfgueter

Unterwegs ins rund 6.500 km entfernte Nepal – im Gepäck gut 100 kg Hilfsgüter.


In Gesprächen mit Bibi Funyal wuchs der Wunsch, sich längerfristig und intensiver in das Hilfsprojekt einzubringen. Daraus entwickelte sich ein Kernteam, das seit November 2015 sämtliche Aufgaben des Kinderhilfsprogramms auf mehrere Schultern verteilt und individuelle Expertise der Teammitglieder zielorientiert einsetzt.

Aufgrund der Kombination aus lokaler(m) Expertise / Engagement / Idealismus und Know-how in Betriebswirtschaft mit mehr als 40 Jahren Berufserfahrung in internationalen Führungsaufgaben der Automobilindustrie, sind wir überzeugt, nachhaltig Erfolg sicherstellen zu können. Die Problematik, die sich aus der räumlichen Entfernung und aufgrund kultureller Unterschiede ergibt, ist uns bewusst.

Aufgabenverteilung bei Future Citizen

Die Aufgaben von Future Citizen werden zwischen unseren zwei Teams in Nepal und Deutschland wie folgt verteilt:

Team Nepal

  • Kinderhaus: Betreuung der Kinder und sämtliche Aktivitäten, um das Heim am Laufen zu halten
  • regelmäßige Statusberichte nach Deutschland
  • Generierung von Spenden vor Ort

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Das Team Nepal (von links): Sanjay, Lalita, Parbati, Bibi Funyal

Team Deutschland

  • Vertrieb und Marketing (insbesondere Generierung von Spendengeldern)
  • Finanzmanagement
  • Controlling
  • IT (z. B. Entwicklung und Betrieb der Website)
  • Betreuung von Spendern, Pateneltern und Partnern
  • Öffentlichkeitsarbeit, Eventmanagement
  • Mitgliedschaft bei Freunde Nepals e.V. (übergeordnete Dachorganisation)

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Das Team Deutschland (von links): Patrick Strunkmann-Meister, Andreas Wolter,
Reiner Meierbeck, Zsuzsanna Jäde, Stephan Hehne

Strategische Entscheidungen der Organisation 

In dieser Struktur der internationalen Zusammenarbeit zwischen Nepal und Deutschland werden wichtige strategische Entscheidungen bei Future Citizen Nepal gemeinsam getroffen:

  • Wiederaufbau des Kinderhauses in Jiri
  • Befristeter Umzug von Jiri nach Kathmandu
  • Aufnahme neuer Kinder
  • größere Investitionen und Ausgaben: Kauf und Installation einer Solaranlage, Mobiliar und Ausstattung (Schuluniformen etc.)

Die Abstimmung der Aktivitäten erfolgt über Skype im 3-wöchigen Rhythmus bzw. über Besuche vor Ort. Gespräche werden protokolliert.
Der Status geplanter Aktivitäten wird regelmäßig nachgehalten.

 

Future Citizen wurde 2010 durch Bir Bahadur (Bibi) Funyal gegründet. Im Jahr 2013 erfolgte die Zulassung als Kinderhilfsorganisation durch die nepalesischen Behörden. Bibi Funyal stammt aus dem Bergdorf Jiri und kennt das herausfordernde Leben in seiner Heimatregion gut. Trotz der Startnachteile... mehr erfahren »
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Future Citizen ist Hilfe zur Selbsthilfe

Future Citizen wurde 2010 durch Bir Bahadur (Bibi) Funyal gegründet. Im Jahr 2013 erfolgte die Zulassung als Kinderhilfsorganisation durch die nepalesischen Behörden. Bibi Funyal stammt aus dem Bergdorf Jiri und kennt das herausfordernde Leben in seiner Heimatregion gut. Trotz der Startnachteile hat er sein Bachelor-Studium der Politologie und Journalismus erfolgreich abgeschlossen. 2015 folgte der Masterabschluss in Englischer Literatur.

birhabadur-funyal-2

Bibi Funyal, Gründer und Leiter von Future Citizen Nepal


Aktuell arbeitet Bibi Funyal als Bergführer, Journalist und Fotograf. Sein Lebenswerk ist es, die Kinderhilfsorganisation Future Citizen aufzubauen, die er bis heute ehrenamtlich leitet. Die Aufbauphase hat er zu einem Großteil mit Eigenmitteln finanziert. Sein Ziel: Kindern aus Jiri den Zugang zu Bildung sicherstellen, damit sie sich langfristig selbst helfen und zukünftigen Heranwachsenden ebenfalls ein besseres Leben ermöglichen. So soll ein Zyklus der „Hilfe zur Selbsthilfe“ entstehen.

Um mehr über Bibi Funyal zu erfahren, schauen Sie jetzt sein Interview als Video.

Finanzielle Hilfe insbesondere nach den Erdbeben 2015

Dr. Reiner Meierbeck, Initiator des deutschen Helferkreises für Future Citizen, lernte Bibi Funyal 2007 während einer Nepalreise kennen. Seitdem unterstützt er Funyals Hilfsprojekt finanziell. Das starke Erdbeben 2015 hat ihn veranlasst, einen großen Spendenaufruf zu starten. So konnte er bis Ende 2015 rund 14.500 € einsammeln. Um sich persönlich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und 100 kg gespendete Hilfsgüter zu überbringen, reiste Meierbeck im Herbst 2015 mit Andreas Wolter nach Nepal. Neben Kinderbekleidung sowie Spiel- und Schulsachen waren auch Laptops für die Lernprogramme der Kinder mit im Gepäck.

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Unterwegs ins rund 6.500 km entfernte Nepal – im Gepäck gut 100 kg Hilfsgüter.


In Gesprächen mit Bibi Funyal wuchs der Wunsch, sich längerfristig und intensiver in das Hilfsprojekt einzubringen. Daraus entwickelte sich ein Kernteam, das seit November 2015 sämtliche Aufgaben des Kinderhilfsprogramms auf mehrere Schultern verteilt und individuelle Expertise der Teammitglieder zielorientiert einsetzt.

Aufgrund der Kombination aus lokaler(m) Expertise / Engagement / Idealismus und Know-how in Betriebswirtschaft mit mehr als 40 Jahren Berufserfahrung in internationalen Führungsaufgaben der Automobilindustrie, sind wir überzeugt, nachhaltig Erfolg sicherstellen zu können. Die Problematik, die sich aus der räumlichen Entfernung und aufgrund kultureller Unterschiede ergibt, ist uns bewusst.

Aufgabenverteilung bei Future Citizen

Die Aufgaben von Future Citizen werden zwischen unseren zwei Teams in Nepal und Deutschland wie folgt verteilt:

Team Nepal

  • Kinderhaus: Betreuung der Kinder und sämtliche Aktivitäten, um das Heim am Laufen zu halten
  • regelmäßige Statusberichte nach Deutschland
  • Generierung von Spenden vor Ort

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Das Team Nepal (von links): Sanjay, Lalita, Parbati, Bibi Funyal

Team Deutschland

  • Vertrieb und Marketing (insbesondere Generierung von Spendengeldern)
  • Finanzmanagement
  • Controlling
  • IT (z. B. Entwicklung und Betrieb der Website)
  • Betreuung von Spendern, Pateneltern und Partnern
  • Öffentlichkeitsarbeit, Eventmanagement
  • Mitgliedschaft bei Freunde Nepals e.V. (übergeordnete Dachorganisation)

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Das Team Deutschland (von links): Patrick Strunkmann-Meister, Andreas Wolter,
Reiner Meierbeck, Zsuzsanna Jäde, Stephan Hehne

Strategische Entscheidungen der Organisation 

In dieser Struktur der internationalen Zusammenarbeit zwischen Nepal und Deutschland werden wichtige strategische Entscheidungen bei Future Citizen Nepal gemeinsam getroffen:

  • Wiederaufbau des Kinderhauses in Jiri
  • Befristeter Umzug von Jiri nach Kathmandu
  • Aufnahme neuer Kinder
  • größere Investitionen und Ausgaben: Kauf und Installation einer Solaranlage, Mobiliar und Ausstattung (Schuluniformen etc.)

Die Abstimmung der Aktivitäten erfolgt über Skype im 3-wöchigen Rhythmus bzw. über Besuche vor Ort. Gespräche werden protokolliert.
Der Status geplanter Aktivitäten wird regelmäßig nachgehalten.